Weniger ist weniger
Weniger ist ja eigentlich mehr – in unserem Fall verhält es sich grade eher so: weniger ist weniger. Bei unser fast täglichen Durchforstung des Hauses, kommt so einiges zum Vorschein, was, entweder nie vermisst und nie gebraucht wurde oder langvermisst und jetzt nicht mehr gebraucht wird, zum Vorschein. Das Schöne dabei ist, dass ich gaaaaaanz langsam das Gefühl habe, dass es weniger wird.
Die Kinderklamotten sind fast alle weg: Verschenkt, gespendet und verkauft. Die Kinder haben ihre Kleiderschränke noch mal gut aussortiert und zeigten sich einsichtig, dass sie gar nicht so viel brauchen und ihnen der ganze Kram nach der Reise eh nicht mehr passt. Im Treppenhaus stehen noch ein paar Kartons für den nächsten Flohmarkt. Wöchentlich stelle ich „Zu Verschenken-Kartons“ an die Straße und freue mich über jedes Stück, dass dieses Haus verlässt.
Am Ende des Tages stellt man/frau dann fest, dass dieser ganze Kram völlig unnötig ist.
Auch die Listen werden langsam etwas kürzer, auch wenn mir das persönlich zu langsam geht. (Am Thema Geduld darf ich noch etwas mehr arbeiten).
Heute wartet noch die letzte Fußleiste auf ihre Farbe und meinen Einsatz und dann ist auch das Hochparterre tipptopp gestrichen und wie neu.
Ein Punkt weniger auf meiner To-Do-Liste.
Es wird dann doch irgendwie weniger – und weniger ist dann am Ende doch weniger als mehr.