Weiter weg als weit weg
Christchurch – Lake Pukaki
Neuseeland Süd 8.-15.2.
Es könnte ja alles so einfach sein. Ist es auch meistens. Nur eben manchmal nicht. Das Manchmal hatten wir am Freitag Morgen mit einer kleinen nicht so feinen Überraschung. Beim Online-Check-in bei Air New Zealand leuchtete es hinter Christians Namen verdächtig rot auf. Wir anderen hatten einen grünen Haken hinter unserem Namen. Was war das denn nun? Nach einigem Recherchieren hatten wir die Lösung: Da Christian mit einem Deutschen Pass nach Neuseeland einreist, benötigt er nicht nur ein gültiges Visum sondern auch einen gebuchten Flug aus Neuseeland heraus. Den wir aber nicht hatten.
Eine telefonische Rückversicherung am Abend bei dem Reisebüro unseres Vertrauens bestätigte unser Dilemma. Wir taten uns seit Wochen schwer damit unseren Gesamtaufenthalt in Neuseeland zu bestimmen und haben es immer etwas vom Wetter abhängig gemacht. Wir wollten unsere Weiterreise nach Asien erst buchen, wenn wir in Wellington auf der Nordinsel angekommen sind.
Hätte ja auch für Pollie, Oskar und mich geklappt. Mit dem Australischen Pass darf man so lange wie man will in Neuseeland bleiben.
Kurz und gut: Wir haben Christian pro Forma einen Flug zum Ablauf seines Visums zurück nach Australien gebucht.
Wir scheinen diesen kleinen Adrenalinkick irgendwie zu brauchen. Wäre ja sonst wohl auch zu langweilig…
Am Samstag sind wir um 3 Uhr in der Früh aufgestanden, haben noch schnell mit Heide einen Kaffee getrunken, das Auto gepackt und sind zum Flughafen nach Melbourne gefahren. Ganze 2,5 Stunden haben wir gebraucht. Aber dann ging alles reibungslos.
Wir haben das Gepäck aufgegeben, Christians Flugbestätigung vorgezeigt und waren auch ganz schnell durch den Sicherheitscheck. Unser Flug ging pünktlich um 9 Uhr und wir hatten noch etwas Zeit um unser letztes Australisches Bargeld für Kaffee und heiße Schoki auszugeben.
Mit unserem Mundschutz bewappnet (Corona lässt grüßen) sind wir mit Air New Zealand nach Christchurch geflogen. Das dauerte ein Glück nur 3,5 Stunden. Gegen 12 Uhr Ortszeit sind wir dort sicher und heile gelandet. Und dann wurde es irrwitzig. Mit uns landeten zeitgleich auch noch mindestens 4 oder 5 andere Maschinen und alle Passagiere mussten sich zu einer Schlange formen um durch den Zoll zu kommen. Dass das nicht ohne Komplikationen vonstatten ging war vorprogrammiert. Überall bildeten sich wilde Ableger dieser Schlange und hilflose Flughafenangestellte versuchten die Leute irgendwie hin und her zu dirigieren. Ein fruchtloses Unterfangen. Aber wir haben irgendwie unseren Weg durch das Chaos gefunden und waren schließlich nach einer Stunde Warten am Zollschalter und sind mit dem netten Beamten unser Formular durchgegangen. Anscheinend konnten wir alle Fragen zu seiner Zufriedenheit beantworten und wir durften durch die Fastlane direkt zum Kofferscan. Auch den haben wir schnell und ohne Beanstandung durchlaufen. Als wir allerdings fast am Ausgang waren schlug der Spürhund beim Beschnuppern unserer Taschen an. Och nö, nicht das auch noch. Christians Tasche wurde genauestens unter die Lupe genommen aber es konnte nichts Verdächtiges gefunden werden. Der schlaue Hund hatte aber den Apfel gerochen, der sich bis kurz vor der Landung in der Tasche befand.
Und dann waren wir endlich draußen und konnten zu unserer Unterkunft fahren. Ich hatte schon vor über neu Monaten ein Familienzimmer auf einem Campingplatz gebucht. Die Hotelpreise waren schon zu der Zeit horrende und so haben wir uns für eine günstigere Unterkunft entschieden. Wie sich herausstellte für unsere Zwecke perfekt. Es gab dort einen großen Spielplatz, diverse Tunnelrutschen, ein Hüpfkissen und als Sahnehäubchen einen beheizten Indoor-Pool. Das Rezept war ganz einfach: Glückliche Kinder = glückliche Eltern. (Umgekehrt funktioniert das leider nicht mehr so einfach.)
Wir haben in den eineinhalb Tagen ein wenig die Gegend erkundet, waren Eis essen, etwas Einkaufen und die Kinder haben sich hauptsächlich im Pool amüsiert. Und haben den fehlenden Schlaf aufgeholt.
[ngg src=“galleries“ ids=“128″ display=“basic_thumbnail“]Zudem haben wir festgestellt dass wir nun noch weiter weg als weit weg sind. Also weiter weg geht es fast nicht mehr. Auch Zeitunterschiedstechnisch geht es nicht mehr weiter. Wir sind jetzt der MEZ geschlagene 12 Stunden voraus. Das macht die Kommunikation nicht grade viel einfacher mit zu Hause. Wenn wir aufstehen geht ihr zu Hause schon fast ins Bett (jedenfalls die Kinder unter euch). Und wenn ihr dann endlich – aus unserer Sicht natürlich – wach seid, gehen wir ins Bett. (Jedenfalls die Pollie und Oskar) Aber wir sind hier ja nicht ewig unterwegs und der Zeitunterschied wird auch wieder geringer.
In Neuseeland sind wir wieder vier Wochen im Camper unterwegs. (Das ist jetzt dann das letzte Land, das wir im Wohnmobil bereisen.) Erstaunlicherweise haben wir uns darauf gefreut. Trotz Platzmangel, Suchattacken und das berühmte Cabinfever was uns sicherlich hin und wieder heimsuchen wird. Eigentlich gar nicht so erstaunlich. Als wir vor fünf Jahren in Neuseeland im Camper unterwegs waren hat uns besonders die Freedom Camping Mentalität in diesem wirklich wunderschönen Land begeisterst. Wenn man eine Selfcontained-Unit hat, also ein Vehikel dass mit einer Toilette, Spülbecken und einem Abwassertank ausgestattet ist darf man an ganz vielen Stellen einfach so stehen und übernachten. Für dieses Attribut gibt es einen schicken blauen Aufkleber der gut sichtbar an den Fahrzeugen befestigt ist. An einigen Stellen darf man nämlich nur stehen wenn man diese Plakette hat.
Am Montag Morgen machte sich Christian mit den Öffentlichen Nahverkehrsmitteln Christchurchs auf den Weg um unser neues mobiles Heim abzuholen und uns dann auf dem Campground einzusammeln. Wir mussten zwar um 10 Uhr unser Zimmer räumen, durften aber so lange vor Ort warten und sogar alle Einrichtungen vor Ort weiternutzen. (Klar, die Kids waren im Pool.) Nach über drei Stunden Wartezeit kam Christian dann mit unserem Britz-Mobil vorgefahren. Es haben wohl unfassbar viele Menschen ein- und ausgecheckt, so dass die Mitarbeiter bei der Camper-Vermietung hoffnungslos überlastet waren. Beim Einladen unserer Taschen fiel Christian auf dass der Verschluss vom Wassertank fehlte. Hmpf. Also fuhren wir noch mal zurück zur Camper-Station um einen neuen Deckel zu besorgen. Das dauerte noch mal gepflegte 1,5 Stunden.
Nach einem Großeinkauf mit allem was man so braucht sind wir dann endlich gegen 16 Uhr losgekommen. Weil es schon so spät war haben wir das Etappenziel etwas näher gelegt als ursprünglich geplant. Wir sind auf die Banks Peninsula bei Christchurch gefahren. Dort haben wir die Nacht auf einem kleinen sehr ruhigen Campingplatz in Little Akaloa Bay verbracht. Es war herrlich ruhig und es haben sich nur wenige Leute dorthin verirrt. So wie wir es mögen. Nachts hörte man das Meer rauschen und ansonsten nichts. Telefonnetz war auch Fehlanzeige. (So wie an ganz vielen Stellen in Neuseeland.) Aber ja auch nicht schlimm. Eher im Gegenteil. Ist nur manchmal für die Navigation etwas schwierig.
[ngg src=“galleries“ ids=“129″ display=“basic_thumbnail“]Nach einer wirklich sehr guten Nacht (wir haben alle ganz prima geschlafen) haben wir entspannt gefrühstückt und die Kids haben mal wieder etwas Schulaufgaben gemacht. Da es dort erfrischender Weise keine Checkout-time gab sind wir auch erst um 12 Uhr weiter nach Akaroa gefahren. Akaroa ist ein kleiner Ort französisch-deutschem Ursprungs. Dort landeten um 1840 herum 63 französische und 6 deutsche Pioniere die dort eigentlich die erste französische Kolonie in Neuseeland gründen wollten. Die Engländer kamen ihnen jedoch ein paar Tage zuvor und hatten bereits die englische Flagge gehisst. Weil es ihnen aber so gut gefiel, verständlicherweise, entschieden sie sich zu bleiben und gründeten das Städtchen Akaroa wo fast alle Straßen französische Namen tragen. Auch eine sehr gute französische Bäckerei gibt es dort, bei der wir uns erst einmal mit leckerem Brot eingedeckt haben.
Eine Besonderheit hat Akaroa auch noch: es ist die Heimat der seltenen Hector-Delfine. Für sie wurde vor der Küste ein großes Schutzgebiet eingerichtet. Es gibt unzählige Anbieter für Delfin-Touren und Delfin-Schwimmen. Auch wenn das Schwimmen mit Delfinen auf meiner Wunschliste weit oben steht kam mir der Gedanke merkwürdig vor das mit einer Tour mit ganz vielen anderen Menschen zu machen. Ich habe die verklärte Vorstellung, dass ich den Meeressäugern mal so ganz zufällig beim Schwimmen begegne… Na wer weiß. Kommt ja eh alles wie es kommen soll.
[ngg src=“galleries“ ids=“130″ display=“basic_thumbnail“]Wir ließen Akaroa hinter uns und auch die Massen an Campern und fuhren nach Rakaia Huts. Laut Camping-App ein kleiner ruhiger Campingplatz an einer Lagune mit wundervoll klarem Wasser. Hinter der Lagune toste das Meer mit hohen Wellen an den Steinstrand. Man konnte die Steine hoch und runter rollen hören. Herrlich. Ich mag das Geräusch des Meeres.
Am nächsten Morgen haben wir nach dem Auschecken noch einmal zwei Stunden an der Lagune und am Strand verbracht. Oskars Kamera ist leider nach erneutem Zusammenprall mit dem Boden kaputtgegangen. Jedenfalls das Display. Oskar war so unendlich traurig und konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Er macht doch so gerne und vor allem viele Fotos.
[ngg src=“galleries“ ids=“131″ display=“basic_thumbnail“]Auf unserer Weiterfahrt in Richtung Berge zur Rakaia Gorge ist in einer Kurve unsere Geschirrschublade herausgefallen. Das hat einen Mordsknall gegeben und wir haben uns alle sehr erschrocken. Nach kurzer Bestandsaufnahme sind aber nur ein Weinglas und ein Becher kaputtgegangen. Die haben wir kurzerhand im nächsten Op-Shop (Yippiieeeh die gibt es hier auch!) durch neue ersetzt.
Der Campingplatz den wir uns ausgesucht haben liegt direkt oberhalb des Rakaia Rivers, einem eiskalten Gebirgsfluss, war wieder wunderbar ruhig – und verfügt über noch wunderbarere heiße Duschen. Bei 24 Grad und Sonnenschein haben sich die Kinder mutig in die Fluten gewagt. Christian und ich haben zugeschaut und allein dabei Gänsehaut bekommen.
Bis zum Abend haben die beiden dann mit Kindern aus Tschechien auf dem Campingplatz gespielt. Herrlich ruhig war es auf einmal um uns herum. So mögen wir das.
[ngg src=“galleries“ ids=“132″ display=“basic_thumbnail“]Der nächste Tag hat uns weiter zum Lake Tekapo geführt. Mit einem Zwischenstopp in Geraldine zum Postkarten kaufen und Op-Shoppen (2 Wärmflaschen, 2 Paar Handschuhe, Thermobecher, Salatbesteck, Dressingshaker, Bratpfanne und Tupperbox für insgesamt 5 Dollar) sind wir nach ca. 3 Stunden Fahrt am Lake Tekapo angekommen. Die diversen Fotostopps zwischendurch brachten Augenrollen und entnervtes Aufstöhnen von Pollie mit sich. Sorry Pollie, es ist hier einfach überall und an jeder Ecke so schön, dass wir gar nicht anders können als beständig anzuhalten und Fotos zu machen oder einfach nur die wunderschöne Landschaft zu bestaunen und zu genießen. Und das gerne mal ohne das: „Oh man, das nervt. Was wollen wir denn hier schon wieder?“.
Beim Lake Tekapo gab es zwei Campingplätze die wir ins Auge gefasst hatten. Beide waren allerdings so unansprechend und so gar nicht das was wir uns vorgestellt hatten, dass wir kurzerhand Freedom Camping offroad mit Blick auf den See gemacht haben. Insgesamt hatten sich auf das weitläufige Gelände bisher nur 4 andere Camper verirrt aber im Laufe des Abends kamen noch Leute mit Zelt und 2 weitere nur mit Autos hinzu.
Eine unglaubliche Aussicht war das. Einfach nur Wow. Der Lake Tekapo, so wie viele andere Seen, wird mit Gebirgswasser gespeist und hat so viele Gesteinsmikropartikel im Wasser dass die Sonne die Partikel helltürkis leuchten lässt. (Oder so ähnlich.)
Die Gegend um Lake Tekapo herum wird als eine der dunkelsten Gegenden gehandelt und man soll die Sterne zum Greifen nah sehen sollen. Und was soll ich sagen: Recht haben die Leute, die das behaupten. Die Milchstraße leuchtete so hell, dass man fast einzelne Sterne erkennen konnte. Unfassbar. Das hat man in der Stadt ja eher selten.
Am nächsten Morgen hat es uns auch schierer Neugier zum Observatorium auf dem Mount John verschlagen. (Vielleicht war es aber auch die Aussicht auf einen richtig guten Kaffee im Astro-Café auf dem Berg.) Die Fahrt nach oben und die Gebühr für die Straßennutzung haben sich gelohnt. Die Aussicht war großartig und wir hatten einen wunderbaren Panoramablick über den See. Für den Kaffee hat es sich nicht gelohnt – der war einer der schlechtesten, den wir in den letzten sechs Monaten getrunken haben. Bei dem Gedanken an den Geschmack schüttelt es mich jetzt noch.
[ngg src=“galleries“ ids=“133″ display=“basic_thumbnail“]Als nächste Station haben wir uns den Mount Cook/Aoraki ausgesucht und mit uns noch gefühlt hunderte anderer Camper. Als wir auf dem DOC-(Department of Conservation) Campingplatz White Horse Hill ankamen, war der schon gerammelt voll. Mit Glück haben wir noch ein Plätzchen ergattert. Allerdings standen wir eng an eng und das ist eigentlich so gar nicht unser Beat. Aber was soll’s war ja nur für eine Nacht und die Hauptattraktion war ja der Aoraki (übersetzt aus Maori: Wolkendurchbrecher.) Er ist mit 3754 m der höchste Berg Neuseelands. Die nordöstlich liegende Gegend um den Mount Cook ist mit insgesamt 22 Dreitausendern mittlerweile zum Weltkulturerbe erklärt worden.
Wir hatten Glück mit dem Wetter und bei unserem knapp zweistündigen Walk auf dem Hooker Valley Track sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen. Es ging über zwei Hängebrücken und Pollie hat sich tapfer geschlagen. Ihr waren die Hängedinger nämlich gar nicht geheuer zumal sie über tiefe Schluchten mit reißenden Bächen führten. Aber sie hat sich getraut und am Ende des Tracks wurden wir mit der Aussicht auf den Mount Cook in voller Pracht und ohne Wolken belohnt. Insgesamt war der Weg unfassbar schön und ich fühlte mich wie in den „Herr der Ringe“-Set versetzt. Man hatte das Gefühl jeden Moment kommen Zwerge, Feen und Elfen um die Ecke. Überhaupt ist die Gegend hier mystisch.
Glücklich und zufrieden mit unserem Tageswerk haben wir dann auch noch einen spektakulären Sonnenuntergang hinter den Bergen genießen dürfen. Die Ruhe war allerdings vorbei als sich die Keas mit lautem Geschrei ankündigten. Oskar war total aufgeregt und wollte die lustigen Bergpapageien unbedingt vor die Linse bekommen. Hat auch geklappt. Die Keas sind hühnergroße grün gefiederte freche Papageien, die es nur auf Neuseelands Südinsel gibt. Sie sind dafür berüchtigt sich an den Gummidichtungen von Autos und auch Dachluken von Campern gütlich zu tun.
Morgens waren die frechen Vögel schon sehr früh wach und machten nicht nur mit ihrem Geschrei auf sich aufmerksam sondern auch mit ihrem Getrappel auf unserem Camperdach. Wir haben uns ganz schön erschrocken. Vor allem die Kinder, die ja direkt unter dem Dach über der Fahrerkabine ihr Bett haben. Die frühen Vögel hüpften auf die Dachluken und als wir von innen klopften, klopften sie mit ihrem großen krummen Schnabel zurück. Sehr lustig.
Im Anschluss lieferten sie sich zur Freude aller Camper Showkämpfe und machten allerlei Quatsch.
[ngg src=“galleries“ ids=“134″ display=“basic_thumbnail“]Sehr zu Oskars Leidwesen sind wir recht früh aufgebrochen um zu den Trails „Three Green Lakes“, die gar nicht so richtig green waren und „Tasman Glacier Lake“ zu fahren.
Die gut 350 Stufen nach oben haben sich gelohnt. Die Aussicht war beeindruckend, auch wenn es zunächst etwas wolkenverhangen war. Man konnte von der Aussichtsplattform auch den Tasman-Gletscher sehen. Schon traurig zu sehen wie klein und dreckig der Gletscher ist. Anfangs waren wir fast allein oben und haben nicht nur die Aussicht sondern auch ein wenig die Stille genossen.
Doch nach und nach kletterten die Wagenladungen mit anderen Touristen den Berg hinauf und dahin war es mit der Stille. Nachdem sich die Wolkendecke etwas gelockert hatte sind wir Gazellengleich die 350 Stufen wieder hinuntergehüpft. Zurück war das ein Klacks.
Auf dem Weg nach unten haben wir gleich noch den Abzweig zum Trail der „ Three Green Lakes“ genommen und haben die Einsamkeit dort genossen. Anscheinend wollten alle nur zum Gletschersee und nicht zur Nebenattraktion. Recht so.
Auf dem Weg zum Parkplatz hatte man einen tollen Blick auf den Lake Pukaki und die Ebene. Auch wieder ein Motiv wie aus „ Herr der Ringe“. Man vermutet die Armeen von Orks marschieren oder die Gefährten auf der Ebene rennen zu sehen. Ach, einfach schön. Kein Wunder, dass so viel hier in diesem wunderschönen Fleckchen Erde gedreht wurde.
[ngg src=“galleries“ ids=“135″ display=“basic_thumbnail“]Auch von diesem tollen Platz durften wir uns verabschieden und sind zu einen Freedom Campingplatz am Lake Pukaki gefahren. Dort waren wir mit Bekannten aus Bremen verabredet, die zur gleichen Zeit mit dem Camper Neuseeland bereisen wie wir.
Wir waren schon um 14 Uhr vor Ort und haben prophylaktisch einen Platz neben uns mit unserem Campingtisch blockiert. So typisch deutsch reserviert wie die Liegen am Pool. Wie man das eben so macht. Es stellte sich allerdings auch als notwendig heraus denn der Platz füllte sich recht schnell. Kein Wunder bei der Aussicht auf den See mit dem Mount Cook im Hintergrund. Wir mussten etwas länger warten denn die sie kamen und kamen nicht. Wir hatte ihnen unseren Standort geschickt und irgendwann riefen sie an wo wir denn wären. Sie standen am AdW und ein Campingplatz war nicht in Sicht.
(Dummerweise spinnt meine Standortbestimmung so dass wir die Armen leider zu einem Platz im Nirgendwo geschickt haben.)
Als sie endlich da waren haben wir uns alle gefreut. Vor allem die Kinder, die sich recht schnell gefunden haben und glücklich waren mal wieder andere Kinder zum Spielen zu haben. Und mit denen sie endlich mal wieder Deutsch sprechen konnten.
[ngg src=“galleries“ ids=“136″ display=“basic_thumbnail“]Fortsetzung folgt recht bald. Versprochen.
Super schöne Bilder und tolle Geschichten und Anekdoten. Vielen Dank – fühle mich sehr an unsere Tour dort erinnert.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr die Malborogh Sounds noch besuchen. Dort gibt es einen tollen Zeltplatz mit Tieren zum füttern und streicheln der Smiths Farm heißt. schöner aber ohne Tiere und direkt am Wasser ist ein Platz der Misteltoe Bay heißt. Enjoy xx
Ps unbedingt dort eine Kanu Tour machen!