Tag 5: Coober Pedy – Curtain Springs Station, 646 km
Was für ein Ritt! Diese Strecke haben wir definitiv nicht auf einer Pobacke abgesessen.
Nachdem wir einmal vollgetankt und Snacks gekauft haben, haben wir eine Runde durch den Ort gedreht und sind in den 30km Kanku-Breakaways Con Park gefahren. Davon hatten uns die beiden Mädels von gestern erzählt und uns den Abstecher empfohlen.



Da die beiden ein Mietauto ohne 4WD hatten, sind wir davon ausgegangen, dass wir das mit unserem Camper auch schaffen. Uiuiui, dass die Strecke nicht geteert oder befestigt ist, hatten sie uns verschwiegen. Die rote „Straße„ hatte so einige Schlaglöcher zu bieten. Da es in der letzten Wochen ganz schön viel geregnet hat, konnte man die Ausspülungen und auch tiefe Reifenspuren auf der Fahrbahn gut erkennen. Christian ist in einem ganz schönen Tempo über die Schotterpiste gepest und er hat dabei jede Mängel roten Staub aufgewirbelt. Dieser kroch durch alle Ritzen und durch die Lüftungsschlitze in unser Wohnmobil, so dass wir eine rote Schicht feinen Staubes im Inneren des Campers hatten.


Nach einem ausgiebigen Spaziergang haben wir uns die leckeren frischen Brötchen zum Frühstück geschmiert, die ich morgens noch gekauft hatte, und haben die Aussicht genossen.















Dann haben wir uns schnell wieder auf die Straße begeben, da wir heute ein recht strammes Programm vor uns hatten. Ich bin das erste Mal heute gefahren und fand es mit dem Wohnmobil eigentlich ganz angenehm. Nur Pollie war nicht ganz so begeistert, da sie lieber möchte, dass Christian fährt. Bei mir hat sie nicht ganz so sicheres Gefühl. Finde ich zwar Quatsch, Aber Trucker Pollie wollte lieber neben Papa vorne sitzen.
In the Middle of Nowhere haben wir die Grenze zum Northern Territory überquert und natürlich ein paar Fotos gemacht.

Beim Erldunda Roadhouse haben wir kurz noch mal gestoppt, um den Pub und das Rasthaus zu bewundern, dass in der Mitte der Mitte liegt.





Von dort aus haben wir uns auf den Lassiter Highway begeben, um die restlichen 160 km zu unserer Übernachtungsstelle auf der Curtains Springs Station zu erreichen.











In der urigen Outback Kneipe haben Christian und ich abends noch mit zwei Truckern ein Bierchen gezischt. Es wurde erzählt, dass in den letzten 18 Monaten hier so viel Regen runtergekommen ist wie schon ewig nicht mehr. Das ist auch der Grund warum die Wüste sich in ihren schönsten Grüntönen zeigt.