Tag 11: Edith Falls – Kakadu National Park (Ooinda Lodge), 261 km

Tag 11: Edith Falls – Kakadu National Park (Ooinda Lodge), 261 km

April 22, 2025 1 Von Padeffke

Nach einer sehr unruhigen, fast schlaflosen Nacht im unglaublichen heißen Camper sind wir alle recht mausig und launig aufgestanden. Trotzdem wir alle Fenster und die Dachluke geöffnet haben, kam kein Lüftchen in den Camper. Die Agromücken, die sich Weg in den Camper geschmuggelt haben und sich in der Nacht auf uns gestürzt haben, trugen ihren Teil zu der unruhigen Nacht bei. Obwohl dies einer der schönsten Campgrounds bisher war, haben wir uns gegen eine weiteren Nacht entschieden, da wir bei der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit dann doch lieber einen Campingplatz mit Strom haben wollten. Auch wenn wir sonst keine Fans von Klimaanlagen sind, ist es besser die Dinger nachts laufen zu haben, als am Bettlaken festzukleben und gar nicht zu schlafen. 

Der Ausblick auf eine Abkühlung hat unsere Laune allerdings erheblich verbessert und uns mit neuem Schwung um 8:30 Uhr in Richtung „Upper Pools“ aufbrechen lassen. Ein Glück hatten wir aus unserem tollen Campingreiseführer schon den Tipp entnommen, uns richtiges Schuhwerk für den Aufstieg anzuziehen. Als wir auf der Hälfte angekommen waren, wussten wir auch warum. Der Weg war schon etwas herausfordernd, so über Stock und Stein, aber machbar – auch bei den schwülen 30 Grad.

Die Anstrengung war es wert und allein der Ausblick auf den Wasserfall und den daruntergelegten „Pool“ war traumhaft.

Eine Oase auf dem Berg mit klarem, frischen Wasser. Fast paradiesisch.

Kein Wunder, dass wir uns nicht trennen wollten und am liebsten noch hier geblieben wären. Doch leider war die Check-out-Time auf dem Campground offiziell um 10 Uhr. Immerhin haben wir es geschafft um 11:30 Uhr vom Hof zu fahren. Next Stopp Kakadu National Park, Ooinda Lodge mit einer kleinen Mittagspause in Pine Creek mit Sandwiches aus der Caravanküche.

Ein kleiner Stopp an einer Rangerstation hat uns noch einmal die Bestätigung gegeben:

Da hier noch Vorsaison ist und alles geschlossen ist, hatten wir freie Auswahl auf dem großen Campingplatz und ein Glück auch wieder Strom – und zu unser aller Freude auch einen Pool. 

Wir haben schnell eine Runde Wäsche gewaschen und uns danach in die lauwarmen Fluten gestürzt. Das ist lustigerweise die schönste Erfrischung, das lauwarme Wasser. Da es in diesen Breitengraden recht früh dunkel wird, verziehen wir uns nach Sonnenuntergang in den Camper, da wir den wartenden hungrigen Mückenschwärmen ihren Festschmaus verwehren wollen.