Mal eben zwischendurch.

Mal eben zwischendurch.

September 6, 2023 1 Von Padeffke

Jetzt sind schon wieder fast 9 Wochen nach den letzten Schulferien vergangen, in denen wir auf der Great Ocean Road und in Queensland waren (Kurzbericht wird nachgereicht) und schon wieder ist fast ein Term vorbei und es gibt bald die nächsten Schulferien.

Daher hier nur ein kurzer ganz kurzer Bericht über die Zeit zwischen den Ferien.

Ich habe mir ein Surfboard zugelegt und bin nun noch häufiger im Wasser als zuvor. Die Wassertemperatur steigt langsam wieder und ist mittlerweile wieder bei über 13 Grad. Ich habe mir zwar Booties und Handschuhe gekauft, aber surfe nur mit den Handschuhen und Barfuß. Habe festgestellt, dass ich mich besser fühle und sicherer bin, wennich das Brett direkt spüre. Da ich meist nicht länger als eine Stunde, manchmal auch 1,5 Stunden im Wasser bin, kann ich das ganz gut aushalten. Ich verlasse das Meer spätestens dann, wenn meine Füße anfangen taub zu werden.

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Der Salvos Op-Shop in dem ich arbeite wurde renoviert. Der Boden wurde abgeschliffen und der Tresen mit den Kassen versetzt. Wir haben den Laden innerhalb von 3 Tagen wieder komplett eingeräumt und dekoriert und mit Trarra und Tamtam neueröffnet.

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Christian und ich hatten am 9.8.23 unser 25-jähriges Zusammenkommen-Jubiläum, sind für ein Wochenende zu zweit weggefahren. Nicht weit, nur auf die andere Seite der Bucht auf die Mornington Peninsula nach Rye. Dort hatten wir uns in einem kleinen Ferienhaus eingemietet und haben die Zweisamheit genossen. Hauptpunkt war der Besuch der heißen Quellen mit Sauna. Die Sauna war eigentlich unser Highlicht, denn die gibt es in Australien eher selten.

Noch seltener gibt es hier auch die klassichen und versierten Saunagänger. Denn wir staunten nicht schlecht, dass man hier in voller Bademontur (inkl. Badehosen und Schwimmshirts) sich pitschnass in die Sauna begibt und sich dort ohne Handtuch auf das Holz setzt. Auch die Aufenthalsdauer ist eher recht kurz. Die meisten waren nach 5 Minuten schon wieder draußen. Hier wird nicht entspannt in der Sauna, sondern gequatscht, getrunken und rein- und rausgelaufen. Wir haben einfach nur gestaunt und für uns das Beste daraus gemacht. Ist alles eben etwas anders hier in Down Under.

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Wir hatten trotzdem ein feines Wochenende und haben das Haus aufgeräumt und recht sauber aufgefunden, als wir am Sonntag wieder nach Hause gekommen sind. Sie schienen ganz glücklich und zufireden und haben sich wohl auch gut verstanden. Beide meinten, ohne uns wäre es viel entspannter zu Hause. Schön, dass das so gut geklappt hat.

Dank des Facebook-Marketplaces haben wir unterwegs noch eine Nähmaschine und eine Kaffemühle ergattert. Jetzt könnnen wir endlich unseren Kram nähen ohne uns ständig die Maschine von Janet leihen zu müssen.

Throsten hat im letzten Augustwochenende seinen Geburtstag vorgefeiert – das scheint hier wohl so üblich zu sein – und eine kleine Cocktailparty veranstaltet. Wir haben das erst Mal seitdem wir hier sind beide Cocktails getrunken und im Anschluss dien Dienst eines der drei ansässigen Taxis in Anspruch genommen. Mit dem hohen Wildwechselaufkommen nachts auf der Landstraße nebst der recht niedrigen Promillegrenze wollten wir kein Risiko eingehen.

Am Sonntag darauf haben wir uns gut am Strand von Cape Wollamai durchpusten lassen. Dort gibt es immer gute Wellen und es sind jede Menge Surfer und Touristen unterwegs. (Da traue ich mich allerdings noch nicht ins Wasser – das ist mir zu heftig.)

Am ersten Septemberwochenende bin ich reht spontan zum Vatertag nach Adelaide geflogen und habe meinem Dad einen Überraschungsbesuch abgestattet. Wir hatten uns das letzte Mal im Januar gesehen und da der Vatertag in Australien recht hoch gehängt wird, dachte ich mir, dass wir den ja zum ersten Mal zusammen begehen könnten.

Die Überraschung ist voll gelungen und meinem Dad kippte die Kinnlade herunter als er mich sah. Es flossen sogar auch ein paar Tränchen. Ich bin von Samstag bis Montag Abend geblieben und wir haben ein paar schöne Tage zusammen verbracht. Am Montag habe ich vor der Rückgabe des Mietautos einen kleinen Abstecher nach Glenelg gemacht und mir am Strand mal kurz den Wind um die Nase wehen lassen, bevor ich zum Flughafen gefahren bin.

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Thorsten hat mich netterweise in Melbourne ab Airport abgeholt, da er Montags imm im Büro in der Stadt ist und er hastte sich danach noh mit Ferunden verabredet, um mich dann später abjolen zu können.

Das Highlight dieses Kurzberichtes ist allerdings ein anderes. Eigentlich sind es zwei. Beide Kinder haben in der Schule eine Urkunde bekommen, auf die sie wirklich stolz sein können.

Pollie hat eine Auszeichung als Schülerin der Woche bekommen, weil sie sich so toll entwickelt hat und sich so gut einbringt und Oskar hat eine Auszeichung bekommen, weil er mit 8,89/10 Punkten den besten Notendurchschnitt im dritten Term in seiner Klasse hat. Wenn das mal nicht ein Grund zu feiern ist.

Wir sind jedenfalls megastolz auf die beiden, denn sie haben als Schüler, mit Englisch als Zweitsprache, einen riesengroßen Entwicklungsprung gemacht.

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