Erledigt und abgehakt.

Erledigt und abgehakt.

August 7, 2019 1 Von Nuroma

Vor der Reise hat sich jede/r von uns ein paar Sachen überlegt, die sie/er gern in Portugal machen möchte.

Oskar Wünsche waren: Kirchen und Burgen besichtigen und ins Museum gehen. Pollie wollte gern Reiten gehen, im Pool schwimmen und an den Strand gehen. Bei Christian stand viel Lesen und Schlafen auf der Liste. (Ist schon zum Teil erledigt). Auf meiner Liste stand: einen Surfkurs machen und entspannen.

In Peniche haben wir schon mal etwas Sightseeing, Schwimmen im Meer und Eis essen von der Liste abhaken können. Auch in Torres Vedras kletterten wir auf die Burg, besichtigten dort gleich die Kirche mit und schlenderten dann durch die Altstadt. Bewunderten den morbiden Charme und die wunderschönen Fliesen an den Fassaden. Wieder ein Häkchen hinter einen Wunsch gemacht.

Montag war dann mein Wunschtag. Ich habe mich für eine Surfkurs in Santa Cruz angemeldet. Im Anfängerkurs zwischen den ganzen jungen Hüpfern fühlte ich mich anfangs etwas merkwürdig. Das legte sich aber schnell. Bevor es ins Wasser ging, machte unser Surflehrer Nuno erstmal mit uns den theoretischen Teil. Wo wir unseren Schwerpunkt auf Brett legen, wie wir zu den Wellen stehen und liegen, wie man das Brett im Wasser führt etc. Und dann durften wir das Ganze im Wasser ausprobieren. Was war das für ein Spaß. Nachdem wir das soweit wohl ganz gut hinbekommen haben, zeigte Nuno uns, wie man sich aufs Brett stellt. Die Trockenübungen an Land klappten noch ganz gut. Im Wasser sah das schon ganz anders aus. Ich habe mehr im Wasser gelegen und viel Wasser geschluckt als alles andere, habe aber immerhin einmal auf dem Brett gestanden. Wenn auch nur für eine Sekunde. Nuno hat viel Geduld bewiesen und hat uns immer wieder ermutigt es noch mal zu versuchen. Nach 90 Minuten raus- und wieder reinpaddeln sowie die Versuche auf dem Brett zu stehen haben mich meine Kräfte verlassen. Die Wellen und die Strömung haben es in sich und ich war schlag k.o. Meine Arme haben den Dienst verweigert und ich konnte weder paddeln, geschweige denn, mich hochdrücken.

Völlig erschöpft und ganz furchtbar glücklich habe ich mich dann für eine weitere Stunde angemeldet. Allerdings erst für Donnerstag, um meinen müden Muskeln eine Schonzeit zu geben.

Meine Familie hat mich derweil vom Strand aus beobachtet und sich, glaube ich, köstlich amüsiert.

Der Muskelkater, der nun folgte, war nicht ohne und steigerte sich dann auch noch mal. Ein bisschen mehr Sport wäre wohl auch nicht so schlecht…

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