America the beautiful

Oktober 4, 2019 1 Von Nuroma

America the beautiful – das steht dick und fett auf dem Jahrespass für die Nationalparks geschrieben, den wir uns besorgt haben. Naja, dachte ich, die Amis wieder. Bigger, better, faster, more.

Total am Angeben, von wegen ‚Make America great again‘ und so. Aber nee, ich als total voreingenommene USA-Reisende, die mit etwas Magendrücken auf die lange America-Reise gestartet ist, muss dem Slogan tatsächlich recht geben. Ja wirklich. Es ist ein wunderschönes Land. Das kann ich, von meinem bisherigen Wissensstand aus vollem Herzen zugeben. Wunderwunderschön.

So oft, wie mir bisher die Tränen gekommen sind, wenn wir ausstiegen, um die Landschaft zu bewundern, muss das stimmen. Erstaunlicherweise habe ich mich an dem einen oder anderen Platz hier wie angekommen gefühlt. Wie zu Hause ankommen. Schwer zu beschreiben. Ich wollte nie in die USA reisen. Ich hatte immer ein ganz übles Gefühl in der Magengegend und totale Vorurteile. Vorurteile habe ich bestimmt immer noch das ein oder andere. Aber ich bin um einiges versöhnter mit diesem Land und bin froh, dass wir hier sind.

Wir hatten viele unverhoffte Begegnungen und Unterhaltungen mit netten, aufgeschlossenen Menschen und freuen uns jetzt auf noch zwei weitere Wochen im Land der Superlativen. Und eines ist sicher: Die Natur hat sich hier mal so richtig in Zeug gelegt, die komplette Palette ausgepackt und hat so einiges zu bieten, was das Herz berührt. Meines jedenfalls.