Neustart in den Alltag.
30.1.- 26.2.23
Jetzt rast die Zeit aber wie verrückt. Der Alltag hat sich bei uns häuslich niedergelassen und die Tage und Wochen fliegen nur so dahin. Mit einem Fingerschnipp sind mal eben vier Wochen vorbei. Und so viel ist passiert, so viele Neuanfänge und erste Male haben uns in den letzten Wochen ereilt. Neue Schulen, neue Mitschüler, neuer Job für mich (aber nur ehrenamtlich) mit neuen Kollegen, das erste Grasfeuer mit Großaufgebot an Feuerwehr und Helikopter direkt um die Ecke und nur 300 m von unserem Haus entfernt und vor allem ein neuer ganz normaler Alltag.
Zu allererst gebe ich mal einen kleinen Überblick anhand einer Karte der Insel, auf der unsere Hotspots, die wir regelmäßig anfahren eingezeichnet sind, damit alle wissen, wo wir uns befinden und wo wir uns so herumtreiben.
[ngg src=“galleries“ ids=“561″ display=“basic_slideshow“]Dann sind wir noch Bilder von unserem Haus in der Teddy Bear Lane schuldig, die gleich hier kommen. Wir stocken nach und nach auf und es wird langsam immer gemütlicher. (Und so aufgeräumt ist es übrigens selten – wir haben die Gunst der Stunde genutzt die Fotos zu machen, kurz bevor wir Besuch bekommen haben.)
[ngg src=“galleries“ ids=“559″ display=“basic_thumbnail“]Und jetzt kommen die letzten vier Wochen in einer Kurzfassung, soweit es geht:
An Pollies erstem Schultag am 31.1. war die Aufregung recht groß. Auf alle Fälle war die Anspannung zu spüren und ihre Stimmung nicht allzu so euphorisch. Allein das Tragen der Uniform war doof. Zu grün, zu komisch, zu unförmig – einfach eben doof. Dabei habe ich mir die Schulkleidung viel „schlimmer“ vorgestellt. Die Uniform in der Cowes Primary School, auf die Pollie geht, besteht bei den Mädchen entweder aus einem grün-weiß-kariertem Blusenkleid (kann man machen, muss aber nicht sein) oder aus einem grünen oder gelben Polo mit einem grünen oder schwarzen Rock. An Schuhen und Socken dürfen die Kinder tragen was sie wollen. Für das Abschlussjahr, Klasse 6, gibt es noch extra Polos auf denen alle Schüler mit Namen aufgeführt werden und eine Collegejacke mit der Abschlussklasse. Das I-Tüpfelchen ist allerdings der grüne Sonnenhut, der Pflicht ist.
Christian hat sie mit dem Fahrrad zur Schule gebracht und sie dort abgeliefert. Schule beginnt hier um 9 Uhr und die Kinder sollten möglichst zehn Minuten früher da sein. Der Schulweg ist gute 4,5 km lang und zu Pollies Verdruss recht hügelig und auch recht anstrengend, daher fahren die beiden meist schon um 8:20 Uhr los, um in Ruhe und nicht verschwitzt dort anzukommen.
[ngg src=“galleries“ ids=“552″ display=“basic_thumbnail“]Ich glaube wir als Eltern waren aufgeregter als Pollie, die zwar lächelnd aus der Schule kam, aber wie sich erst später heraus kristallisierte einen recht herausfordernden Tag hatte. Sie war nun mal die Neue aus Deutschland und außer ihr gab es nur noch ein weiteres Mädchen, dass neu in der Schule war und aus Melbourne kam. Hinzu kommt, dass sie zwar mittlerweile gut Englisch verstehen und sprechen kann, aber mit dem Lesen und Schreiben natürlich noch nicht so weit ist wie ihre Klassenkameraden hier. Die hatte sich gewundert dass Pollie Schwierigkeiten mit dem Verständnis von geschriebenen Wörtern und dem Buchstabieren von Wörtern hat und haben Pollie ganz verwundert gefragt, ob man denn in Deutschland nicht auch Englisch sprechen würde.
Mittlerweile läuft es ganz gut und Pollie ist super angekommen. Sie hat schon ein paar nette Mädchen gefunden und ist Peer Mediator – Streitschlichterin. Dazu trägt sie ein schickes Abzeichen und ist an zwei Tagen in der Woche zusammen mit einer Mitschülerin in den Pausen auf dem Schulhof unterwegs um Unstimmigkeiten zu klären.
Anfangs hatte sie noch Sorgen, dass sie nicht genug lernt und dann in Deutschland im Unterricht in Mathe oder Englisch nicht hinterher kommt. Das hat sich aber geklärt und sie ist mittlerweile ganz begeistert von der Schule, da dort mit so viel Spaß und Liebe zum Detail oftmals spielerisch Wissen vermittelt wird. So könne sie sich die Sachen viel besser merken, wenn einem das Lernen so leicht gemacht wird. Auch die Lehrer sind alle nett, offen und total hilfsbereit.
In der Schule gibt es auch einen Schulgarten, in dem Pollie ab und zu ihre Pausen verbringt. Von dort aus hat sie neulich zwei kleine Bananapassionfruit mitgebracht, die sahen aus wie Kumquats aber rot und haben sehr lustig geschmeckt. Allerdings weder nach Banane noch nach Maracuja. Nur die Konsistenz war ähnlich zur Maracuja.
Unterrichtsfächer bei ihr sind: Lesen und Schreiben (Englisch), Mathe, Japanisch, Geschichte, Sport und Schwimmen, Kunst, STEM (Science Technologie Electronic Management) (Außerdem gibt es noch regelmäßig Extrakurse wie Selbstverteidigung, Erste Hilfe und Rettung am Strand oder Yoga.
Bei Oskar am Bass Coast College in San Remo, von den locals auch liebevoll ‚Sanni’ genannt –was wären die Aussies bloß ohne ihre ganzen Verniedlichungen – sieht die Uniform schon etwas anders aus. Die Jungs müssen eine ganz bestimmte graue Shorts oder lange Hose, beides mit Bügelfalte tragen. Dazu ein dunkelblaues Polo-Shirt, Lang- oder Kurzarm, einen Jumper und dann bei schlechtem Wetter einen Windbreaker oder im Winter die Winterjacke, dazu schwarze Halbschuhe und schwarze oder weiße Socken. Alle Oberteile sind mit dem Schullogo versehen. Und natürlich brauchen die Kinder den ganzen Kram in doppelter Ausführung. Außerdem kommt da noch das Sportoutfit mit Shirt und Hose dazu. Puh, da kommt schon mal ein kleines Sümmchen zusammen. Ein Glück haben wir ein paar Sachen Secondhand bekommen. Dazu kommen noch die Schulmaterialien, die Schulgebühr sowie die Gebühren für die Teilnahme am Schulchor und den dazugehörigen Gesangsstunden.
[ngg src=“galleries“ ids=“554″ display=“basic_thumbnail“]Oskars Schulweg ist ungefähr 20 Kilometer lang. Er hat das große Glück, dass die Bushaltestelle für den Schulbus direkt bei uns um die Ecke ist. Er verlässt das Haus morgens um 8 Uhr, steigt dann in den Bus und ist gegen 16:10 Uhr wieder zu Hause. Das sind schon lange Tage, auch wenn die Schule nur von 9-15:30 Uhr geht. Die Kids insgesamt 5 Blöcke à 60 Minuten mit zwei Pausen à 45 Minuten haben. Das ist in allen Schulen in Victoria gleich.
Das BCC in San Remo ist ein Secondary College und erst im zweiten Jahr im Betrieb. Hier werden die Jahrgänge 7-9 unterrichtet. Alles ist noch neu und die Lehrer scheinen auch alle hochmotiviert, hilfsbereit und lustig zu sein. Oskar hat eine nette Klasse erwischt und er fühlt sich dort sehr wohl. Die Lehrer unterstützen ihn wo es nur geht und seine Science-Lehrerin hat mit Hilfe eines Übersetzungsprogramms das erste Arbeitsblatt auf Deutsch übersetzt und ihm ausgedruckt. Seine Mitschüler helfen ihm bei Sprachproblemen und erklären ihm die Aufgaben, wenn er manche Wörtern nicht versteht. Auch er hat Englisch Lesen und Schreiben, Humanities, Japanisch, Mathe, Sport (Theorie mit Ernährungskomponenten und Praxis), Boost (eine Mischung aus Resilienztraining, sozialem Lernen und Unterstützung des Selbstbewusstseins), Handarbeiten und Kunst.
Und was soll ich sagen: Oskar hat richtig Spaß. Vor allem Mathe und Sport mag er sehr. Und die Gesangsstunden sind sein Highlight. Chorprobe findet Donnerstags vor der Schule um 7:30 Uhr statt. Das ist hart, da ich dann mit aufstehe und wir um 7 Uhr das Haus verlassen, damit er pünktlich da ist. Später am Tag hat er dann seine Gesangsstunde, in der er nun zwei Lieder einstudiert, die er dann irgendwann im Laufe des Schuljahres auf der Bühne vorsingen wird.
Ganz schön mutig. Auch Oskar hat schon Anschluss gefunden und hängt in den Pausen mit zwei Kumpels rum.
Jeden Abend, bevor die Kinder ins Bett gehen, packen sie ihre Lunchboxen. In den Schulen gibt es keine Mensa, wie an den Schulen in Deutschland. Es gibt nur ein paar Snacks oder so etwas wie Hot Dogs, Chips, Nachos und ab und zu mal Sushi. Das aber nur nach Vorbestellung.
Oskar und Pollie haben entschieden, dass sie sich lieber etwas Gesundes und Leckeres von zu Hause mitnehmen. Hoch im Kurs stehen Salate, Wraps, Sandwiches aus selbst gebackenem Brot oder Nudeln mit Pesto, Ravioli, Reissallat, etc. Das wird in eine Iso-Lunchbox gepackt, damit es auch den ganzen Tag über frisch und lecker bleibt.
Ich arbeite seit dem 3.2. ehrenamtlich Dienstags und Freitags von 9 bis 15:30 Uhr im Salvos Op-Shop. Auch hier gibt es einen Dresscode: schwarze Klamotten und geschlossene Schuhe. Ein guter Grund für mich vorab etwas einkaufen zu gehen, denn ich hatte nicht ein einziges schwarzes Oberteil, geschweige denn eine lange Hose. Eine rote Schürze mit dem Logo des Stores komplettiert dann mein Outfit.
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An meinem ersten Tag, da keiner so richtig wusste, wie ich so ticke und wo sie mich einsetzen können, habe ich im Lager Kleidung ausgezeichnet. Mit einem Schießer habe ich Etiketten an jede Menge Klamotten geschossen. Am zweiten Tag haben sie mich schon mal in den Laden gelassen und ich habe mich mit der Anordnung dem Farbcode und allen Einzelheiten im Shop vertraut gemacht und sortiert, aufgeräumt und Klamotten gemäß des Farbcodes sortiert.
Seitdem bin ich eigentlich nur noch im Shop und darf nach Herzenslust die Spenden, die hinten ausgezeichnet wurden und in den Laden kommen, dekorieren. Das ist ehrlich gesagt keine Arbeit. Das macht nur Spaß. Die Leute kommen in den Shop und freuen sich über die schönen Dinge und es ist unfassbar, wieviel da so täglich über den Ladentisch geht. Und ich staune jedesmal, was die Leute so alles spenden. Es ist natürlich auch viel Mist dabei, der schon im Vorhinein aussortiert wird, aber einfach auch wirklich viele gute und fast neue Dinge die da gespendet werden. Ich muss gestehen, dass einiges auch erst gar nicht den Weg in den Laden findet, sondern sich mit mir auf den Weg in die Teddy Bear Lane macht. Unter anderem ein paar Gläser, Tassen, Decken, Dekokissen, Küchenutensilien, einen Teppich und mein Highlight: ein langer Surfanzug. (Ein Glück bekomme ich als ehrenamtliche Mitarbeiterin 20% Rabatt.)
Den Surfanzug benötige ich ab jetzt für die nächsten sechs Wochen für meinen Surfkurs mit der supernetten Surflehrerin Jess von ‚Girls on Board, der bei Wind und Wetter um 9 Uhr am YCW-Beach stattfindet.
Christian arbeitet von hier aus an seinen Projekten in Bremen, sitzt tagsüber am Rechner und ab 18 Uhr telefoniert er dann mit Deutschland. Ansonsten fährt er fleißig mit seinem Rennrad über die Insel, geht laufen und repariert, lackiert und baut. Unsere Sperrmüll Gartenstühle leuchten jetzt hellblau, das Bettgestell für das Gästezimmer hat einen Lattenrost aus Palettenbrettern bekommen, die wir von einer Baustelle mitgenommen haben, die Fahrräder sind jetzt generalüberholt und fahrtüchtig und dank seiner MacGyver-Talente haben wir ein prima Wasserfilteranlage mit leckeren Trinkwasser.
(Das Wasser aus der Leitung ist ganz schön gechlort und für uns nicht trinkbar.) Die Hängematten der Kinder haben auch endlich Aufhängungen bekommen.
Außerdem haben wir jetzt ein Sonnensegel auf der Terrasse, so dass wir diese nun auch tagsüber bei Sonnenschein oder auch Regen nutzen können.
Wenn das Wetter mitspielt, radeln wir Abends oftmals alle zusammen zum Strand und gehen eine Runde schwimmen.
[ngg src=“galleries“ ids=“557″ display=“basic_thumbnail“]Freitags gibt es Pizza und unseren traditionellen Filmabend. Wenn die Mädels bei Thorsten sind, machen wir das mit denen zusammen.
An den Wochenenden versuchen wir möglichst viele nette Dinge zu unternehmen. Nach der ersten Schulwoche haben wir Samstags eine Runde Op-Shopping in Inverloch und Leongatha gemacht, da Indira noch ein Rashi – ein Schwimmshirt brauchte. Pollie hat in Inverloch einen kleinen Schreibtisch für 10 Dollar gefunden, den ich gekauft habe. Mitnehmen konnten wir ihn nicht, da das Auto schon voll mit Thorsten, Indira, Zaleha, Pollie und mir besetzt war. Christian und Oskar sind zu Hause geblieben, haben Hundesitting gemacht und waren mit Dusky spazieren.
[ngg src=“galleries“ ids=“558″ display=“basic_thumbnail“]Am Sonntag hat Pollie sich mit der gründlichen Innenreinigung des Autos ein paar Mäuse Taschengeld dazuverdient und hat gleich im Anschluss einen Teil davon in Süßigkeiten im Lollie Shop in San Remo investiert.
[ngg src=“galleries“ ids=“550″ display=“basic_thumbnail“]Das Wochenende darauf sind wir am Samstag früh aufgebrochen und zum Wilson’s Promontory, einem Nationalpark an der Bass Coast, gefahren. Auf dem Weg dahin liegt ganz zufällig Inverloch und wir haben den Schreibtisch abgeholt und aufs Dach geschnallt. Das Wetter war traumhaft und wir haben uns aus Pad’s Paradise ein paar Bodyboards geliehen, die wir ausgiebig in der Whiskey Bay benutzt haben. Der Strand war recht gut besucht – vor allem von vielen Surfern.
Das Wasser ist hier glasklar, es ist recht flach und die Wellen brechen regelmäßig. Als es sich gegen späten Nachmittag zuzog haben wir uns auf den Heimweg gemacht, denn mit unserem Schreibtisch wollten wir nicht durch den Regen fahren. Außerdem dauert die Fahrt nach Hause gute 2 Stunden und zu spät wollten wir auch nicht zu Hause ankommen.
Am Sonntag nachmittag hatten wir unsere Nachbarn Janet und Simon zur Happy Hour als kleines Housewarming eingeladen. Wir haben nett bei uns draußen gesessen und mit den beiden viel gelacht. Janet (62) ist mit 15 Jahren mit ihren Eltern und ihren Geschwistern aus Irland hierher ausgewandert und hat ein geselliges irisches Temperament. Simon (60) erzählt wunderbare Anekdoten und so waren 2 Stunden schnell vorbei und wir werden das bestimmt bald mal wieder wiederholen.
Eine Woche später haben wir hautnah erlebt, wie es ist, wenn es in unmittelbarer Nähe brennt. Unsere Nachbarin kam rüber um uns Bescheid zu geben, dass es einen Grasbrand Ecke Ventnor Rd/Berrys Beach Rd gibt und dass wir unbedingt aufpassen sollten, ob es Durchsagen gibt und vielleicht schon mal eine Tasche packen.
Die Helicopter hatten wir schon gehört und auch die Sirenen der Feuerwehr. Nur hatten wir es nicht auf dem Schirm, dass das Feuer so nah dran war. Es war recht trocken und vor allem sehr windig, so dass das Feuer sich schnell auf der Weide ausbreitete und richtig Bäume zog. Es qualmte wie verrückt und wir entschlossen uns, ganz in Ruhe, dass wir mal ein paar Sachen zusammenpacken sollten, so dass wir unsere wichtigsten Sachen, im Fall einer Evakuierung schnell ins Auto packen können, um wegzufahren. Ein Glück hat die Feuerwehr das Feuer recht schnell unter Kontrolle bekommen und wir konnten durchatmen, zu Thorsten und den Mädels fahren um unseren Filmabend vorzubereiten.
Einen weiteren Ausflug haben wir nach Rhyl unternommen, einem weiteren kleinen Ort auf Phillip Island. Irgendwie war es bei uns aus vorangegangenen Besuchen hängengeblieben, dass der Ort nicht so richtig spannend war, wollten dem Ganzen aber eine Chance geben. Kurz vor Rhyl gibt es einen Wanderweg mit Aussichtsplattform im Rhyl-Inlet, einem Naturschutzgebiet und Lebensraum für wandernde Wattvögel und ansässige Vögel. Es besteht aus einem Feuchtgebiet durch das sich Holzstege durch die Mangroven, Salzwiesen und Wattflächen schlängeln.
Wir hatte uns aufgrund der Hitze für einen kleinen Spaziergang auf den Holzstegen entschieden, da das kleine Teeniekind von der Aussicht auf einen Spazierganges nicht so richtig begeistert war.
Dummerweise war unserer gewählter Weg auf dreiviertel der Strecke und kurz vor der Aussichtsplattform gesperrt und wir sind etwas gefrustet wieder umgekehrt. Nur Pollie nicht, die hat sich eins ins Fäustchen gelacht und wir durften uns an dem „Ich hab’s euch doch gesagt!“-Spruch erfreuen. War trotzdem schön und wir kommen bestimmt noch mal wieder, wenn der Weg nicht gesperrt ist. Der Rest von Rhyl war genauso, wie wir es in Erinnerung hatten: idyllisch aber unspektakulär. Ein kleiner Yachthafen, ein paar Anleger, ein Generalstore mit Post und zwei Fish and Chips Läden. Aber sehr schön um ein paar Ansichtskartenfotos zu machen.
Das war es dann auch auch schon fast. Am letzten Februarwochenende kam Darren mit seinen Kindern auf die Insel. Mit im Gepäck, bzw. auf dem Anhänger, hatte er sein neuestes Spielzeug: einen Jetski mit verdammt viel PS unter der Haube. (Heißt das so bei Jetskis?)
Der einzige von uns, der sich getraut hat mitzufahren war Oskar. Der durfte sogar ans Steuer und selber fahren – natürlich mit Darren hinter ihm als Fahrlehrer.
Anders als beim Autofahren, das Kinder unter 16 nur auf Privatgelände machen dürfen, dürfen sie auf dem Jetski auf dem Meer mit entspannte 60 km/h übers Wasser brettern. Das war Oskars Highlight des Wochenendes und das breite Grinsen hat er gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.
Hallo Zusammen, es freut mich ungemein, dass ihr so gut angekommen seid. Toller Bericht.
Das Pollie und Oskar in der Schule gut aufgenommen wurden und Spaß daran haben ist doch wunderbar. Ich wußte gar nicht, dass Oskar gerne singt, finde das aber toll.
Ich hoffe nur, dass ihr nicht so gut angekommen seid und nicht zurück kommt ;-), das befürchte ich nämlich, wenn ich die Berichte lese.
Ganz liebe Grüße aus dem „kalten“ Bremen
Rita