Halifax

Halifax

August 26, 2019 6 Von Nuroma

Nach einer unruhigen ersten Nacht im Hotel sind wir schon um 6 Uhr morgens aufgewacht und recht früh aufgestanden, da uns der Hunger aus dem Bett getrieben hat. Der Zeitunterschied von 4 Stunden zu Portugal hat dann doch zu Buche geschlagen. (Nur zur Info: Wir sind 5 Stunden früher als in Deutschland)

Hungrig sind wir zum Frühstück in die Lobby gegangen und erlitten kurzfristig einen Plastikschock. Es gab nur Plastikgeschirr, -besteck und –becher. Auch die Müslischalen waren aus Kunststoff. Junge, Junge, da haben wir alle etwas sparsam gekuckt und haben uns auch sparsam bedient und uns soweit es ging wenigstens das Besteck geteilt. Die Becher haben wir anschließend mit aufs Zimmer genommen und nächsten Morgen wieder verwendet.

Dieser Plastikwahn macht mich fertig. Insgesamt mussten wir das Frühstücksangebot verdauen. Fast alles waren Convenience und Premix-Produkte. Gern auch schön einzeln verpackt. In Plastik versteht sich.

Aber der Kaffee war ok und am Sonntag gab es sogar Orangen, unverpackt.

Trotz Schlafmangels haben wir uns irgendwann gegen Mittag aufgemacht und sind in nach Halifax Downtown gefahren, um dem herannahenden Lagerkoller zu entfliehen. Frische Luft und ein großes Angebot an Speisen, Getränken und Spielplätzen beruhigte die Gemüter und sorgte für gute Laune – die meiste Zeit jedenfalls.

Halifax entpuppte sich als nette kleine Hafenstadt mit alter Zitadelle und vielen alten Häusern. Das meiste der Altstadt ist allerdings im ersten Weltkrieg durch eine Explosion eines Munitionsschiffes im Hafebecken zerstört worden, so dass man die ursprüngliche Atmosphäre nur noch erahnen konnte.

Das Schönste war jedoch, dass die Innenstadt und das Gebiet rund um den Hafen recht leer war und wir alles ganz entspannt ablaufen konnten.

Kunst im öffentlichen Raum ist auch überall zu finden – auch Mitmachexponate.

Pollie hat sich gleich daran versucht und Ihren Namen gedreht.

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