Alles ist gut.
Nein, wir sind nicht von Aliens entführt worden oder vom Rand Australiens in das Nirgendwo gefallen.
Uns geht es gut. Ich muss gestehen, dass der Blog leider im Alltag etwas in der Priorität etwas unten gerutscht ist – und das immer mehr. Und dann habe ich gedacht:“wenn es etwas zu erzählen gibt, dann schreibe ich mal wieder etwas.“
Und irgendwie hatte ich dann das Schreiben aus den Augen verloren und dachte mir, dass es jetzt eh zu lange her ist und ich sooooo viele Monate (mittlerweile über 12) gar nicht mehr aufholen kann, geschweige denn bebildern kann.
Daher schlage ich ab jetzt eine neue Seite auf und gebe einen Miniüberblick seit Januar 2026)
Pollies 15. Geburtstag am 2.1.



Anfang Januar hatten wir Besuch von Katharina und Dietrich, meiner Tante und meinem Onkel aus Berlin, die sich mal ein Bild von unserem Alltag in Down Under machen wollten. Wir sind unter anderem in den Wilsons Promontory gefahren und haben uns dort die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und waren etwas auf der Insel unterwegs.























Ungefähr zu gleichen Zeit haben wir einen Neuzugang auf vier Rädern verzeichnen können. Wir haben uns einen alten Wohnwagen zugelegt, den wir aufhübschen und zum Urlauben nutzen wollen.



Seit Mitte Januar ist auch Carl, unser Neffe aus Köln hier um hier zu arbeiten und sich das Geld für die Weiterreise nach Asien dazu zu verdienen.
Ebenfalls im Januar war das Ocean Sound Festival auf Churchill Island, auf dem wir alle zusammen waren. Es findet jährlich statt und featured nationale und regionale Künstler.











Seit Ende Januar hat das neue Schuljahr angefangen. Oskar ist in die 10. Klasse auf den Senior Campus nach Wonthaggi gewechselt und muss nun den Schulbus um 7:45 Uhr nehmen.
Pollie ist nach wie vor in San Remo am Junior Campus in der 9.Klasse.
Sie spielt immer noch Netball und arbeitet in der Bäckerei als Nebenjob.
Anfang Februar haben sich Tanja und Heide dazugesellt. Tanja für 4 Wochen und Heide für 8. Wochen. Tanja und ich sind auf einen kleinen Roadtrip gegangen und haben eine Relocation von Brisbane nach Melbourne gemacht. Zuerst waren wir 2 Tage in Brisbane und sind dann in fünf Tagen und vier Nächten in einem nagelneuen Campervan nach Melbourne gedüst.















































Ungefähr zur gleichen Zeit sind Christina und Gianluca in Melbourne gelandet und haben einen Zwischenstopp auf Phillip Island gemacht. (Gianluca ist Dorothees ältester Sohn und Christina seine Freundin)
Die beiden haben sich ein Sabbatical genommen und sind über Sri Lanka nach Australien gereist. Mit einem Zwischenstopp in Melbourne und Phillip Island haben sie beiden Tasmanien erkundet und sind dann weiter mit einen Campervan nach Perth gefahren.
Das hatten wir noch gar nicht, dass sich so viele Padeffkes in Australien zur gleichen Zeit aufgehalten haben.

Wettertechnisch war der heiße und megatrockene Sommer weder richtig heiß oder beständig noch mega trocken. Er war sehr durchwachsen und wir hatten mal wieder wilde Wetterwechsel und Temperaturstürze dabei.
Am 14.3. haben wir Oskars 17. gefeiert.




In den Osterferien hatten wir eigentlich vorgehabt mir unserem neuen renovierten Wohnwagen durch die Gegend zu fahren, der Plan wurde leider von VicRoads vereitelt, da sie unseren Wohni nicht in ihrem System finden konnten und ihn als Traktor klassifizieren wollten.
Daher haben wir ganz kurzfristig ein Airbnb in Geelong über Christians Geburtstag gebucht. Geelong befindet sich auf der anderen Seite der Bucht im Westen von Melbourne. Die Entfernung per Luftlinie dorthin beträgt 78 km, auf dem Landweg sind es 220 km und 3 Stunden Fahrzeit.
Warum Geelong? Gute Frage. Wir wollten einfach nur mal weg von der Insel und brauchten einen Tapetenwechsel und etwas „Stadtleben“. (Nicht dass Geelong eine Metropole ist, aber immerhin die zweitgrößte Stadt in Victoria.)
Dort haben wir am 9.4. Christians Geburtstag gefeiert und sind viele viele Kilometer gelaufen.







































Am 22.4. bin ich zu meinem Dad nach Adelaide geflogen, um ihn mit einem Geburtstagskuchen zu seinem 88. Geburtstag zu überraschen.







Die Überraschung war gelungen und die Freude groß. Da ich den Rückflug für 16:50 gebucht hatte, hatten wir leider nur 2 Stunden zusammen.
Am Flughafen habe ich dann mit Schrecken festgestellt, dass ich den Rückflug nach Avalon und nicht nach Tullamarine gebucht habe. So ein Mist. Ein Glück habe ich noch lastminute einen Flug dorthin buchen können. wäre auch echt blöd gewesen, denn unser Auto stand in Tullamarine. So habe ich es pünktlich zu meinem Geburtstag nach Hause geschafft. Der Tag hätte perfekter nicht sein können.
Morgends gab es Kuchen, Blumen und Geschenke, dann sind Christian und ich in die Sauna gegangen und danach war ich noch surfen. Mit perfekten 24 Grad und Sonnenschein war das ein Träumchen.




Der Herbst hat uns ausgesöhnt mit dem Sommer: beständige Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad, perfekte Surfbedingungen und tolle Sonnenuntergänge. Die Wassertemperatur geht langsam runter und ist bereits auf 16,8 Grad gesunken. (Hält uns aber nicht vom Schwimmen und Surfen ab.)









Ich arbeite nach wie vor im Op Shop und habe dort im Januar 3 jähriges Jubiläum gehabt.











Und dann hatten wir noch ein paar Sonnenstürme, die uns prächtig bunte Nachthimmel beschert haben.



Demnächst mehr: Ganz ehrlich!
Ihr lieben 4, war das schön, mal wieder von euch zu lesen und zu sehen. Und soooo viele Fotos!! Vielen, vielen Dank.
Wie schade, daß ich nicht mehr in der Lage bin zufliegen. Ich würde direkt auch nochmal kommen!
Ich freue mich auf den nächsten Bericht.
Ganz liebe Grüße
von Ulla
Hallo Nuroma, ganz lieben Dank für deine Mühe, alles so lebhaft zu erzählen und zu bebildern.
Ich freue mich immer von euch zu hören und beneide euch.
Diese Erlebnisse kann euch keiner nehmen.
Das die Kids jetzt schon so „alt“ sind, habe ich gar nicht so wahrgenommen. In meinem Gedächnis sind sie noch so jung.
Habt weiterhin eine tolle Zeit.
Liebe Grüße an alle aus Bremen
Rita